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Was brauchen Erzieherinnen und Erzieher heute?

(Was erwarten Kinder und Jugendliche von ihnen?)
Wer heute Pädagoge werden will, muss es sich zur Aufgabe machen, Kindheit zu beschützen und kindgerechte Umgebungen zu stiften. Kinder wollen (zunächst) nicht belehrt werden, sie wollen die Welt selbst entdecken. Spiel- und Entwicklungsräume bilden und sichern – so lautet heute der Erziehungsauftrag für Waldorfpädagogen. „Jede Erziehung ist Selbsterziehung, und wir sind eigentlich als Lehrer und Erzieher nur die Umgebung des sich selbst erziehenden Kindes.“(R.Steiner, GA 306, S131)

Damit sind zwei zentrale Aspekte unseres Ausbildungsansatzes benannt, der sich an der von Rudolf Steiner begründeten Menschenkunde orientiert, die den Ausgangspunkt für ein erweitertes Verständnis menschlicher Existenz bildet.

Der Erzieherberuf ist ein Beziehungsberuf. Wer Erzieher werden will, muss bereit sein, die eigene Existenz und Entwicklung als Lernfeld zu akzeptieren. Das erfordert den Mut zur Selbstbegegnung, die in vielen anderen Berufen zwar wünschenswert, aber nicht unbedingt erforderlich ist. Sich selbst zunehmend zu durchschauen und die eigene Entwicklung bewusst zu gestalten, so lautet (vereinfacht formuliert) das übergeordnete Lernziel der Ausbildung, das auf vier Basisfähigkeiten beruht:

Die Ausbildung und das Zusammenleben im Rudolf Steiner Berufskolleg sind so organisiert, dass jeder, der es will, hinreichend Gelegenheit hat, sich in dieser Hinsicht auf den Weg zu machen. Dabei können die bei uns besonders gepflegten künstlerischen Tätigkeiten (Musik, Eurythmie, Malerei, Plastizieren, Tanz usw.) eine wichtige Rolle spielen. Besonders auf diesen Gebieten kann man schöpferisches und zugleich situationsgerechtes Handeln sowie den Umgang mit sich selbst erüben.