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Sprache, Literatur, Kommunikation

Im ersten Ausbildungsjahr gibt es eine Einführung in die Sprachentwicklung, die jeder Mensch als Kind und Jugendlicher durchläuft – ein elementar bedeutender Vorgang, an den sich ein Erwachsener kaum erinnern kann und der sogar im pädagogischen Umgang mit Kindern und Jugendlichen zumeist unbewusst und damit verborgen bleibt. Unter den Erfordernissen an die Lese- und Sprachpflege, wie diese für die Pädagogik heute notwendig geworden ist, dient dieses Verständnis als eine entscheidende Grundlage auch die praktischen Fähigkeiten des Sprechens, des Zuhörens und der sprachlich-gestischen Vermittlung beim Erziehenden zu wecken und zu üben, damit er diese sodann in seine sozialpädagogische Praxis aufnehmen kann.

Wer mit Literatur umgehen will, muss eine Fähigkeit erwerben, die auch in der Begegnung mit Kindern und Jugendlichen von entscheidender Bedeutung ist, man muss sich einlassen können, um die jeweilige Sprach- und Bilderwelt wirklich zu verstehen. Dabei „begegnet“ man oft den eigenen Gewohnheiten, Geschmacksgrenzen und Neigungen. Der Literaturunterricht hat also nicht nur fachliche Ziele im engeren Sinne (Werkkenntnis, Texterschließung, Lesestoffe für verschiedene Altersstufen, Unterscheidung von Kunst und Kitsch usw.), sondern versucht, Fähigkeiten anzuregen, die im späteren Berufsalltag wesentlich sind: Empathiefähigkeit, Selbstwahrnehmung, künstlerische Ausdrucksfähigkeit.

Kommunikation: Wo Menschen miteinander arbeiten, besteht die Notwendigkeit, einander zu informieren, Vorhaben mit anderen zu entwickeln und zu diskutieren, gemeinsame Beschlüsse vor dem Hintergrund von Vorgaben und Bedingungen zu fassen usw. Wo Menschen miteinander arbeiten, kommt es aber auch zu Streit, Konflikten und Krisen. Viele MitarbeiterInnen im sozialpädagogischen Berufsfeld sehen sich häufig solchen Konflikten (hilflos) ausgeliefert. Gerade in Einrichtungen, wo die (entwickelten und latenten) Fähigkeiten der Mitarbeiter das wesentliche Kapital ausmachen, hängt die Zukunft des Unternehmens davon ab, ob es die Beteiligten schaffen, für die Zusammenarbeit im Team und für den Umgang mit Kunden (Eltern und Kinder) sowie Partnern angemessene Verfahren der gegenseitigen Information, der Beratung und Beschlussfassung zu entwickeln und zu pflegen. Aus diesem Grund gibt es bei uns eine Unterrichtseinheit das Thema „Kommunikation“ und „Zusammenarbeit in Organisationen“, in deren Verlauf Grundkenntnisse der Kommunikation veranlagt und notwendige Fähigkeiten anfänglich entwickelt werden.

Lasst die Kinder spielen