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Besonderheiten im Verlauf der Ausbildung

Es ist natürlich ein Problem, von Besonderheiten zu sprechen, denn letztlich ist jeder Unterricht, jede Epoche besonders. Die im folgenden erwähnten Unterrichte, Veranstaltungen und Projekte sind insofern eine Sonderheit, als sie sich im Ablauf, in der Zeitgestaltung und Arbeitsweise von den „normalen“ Unterrichten unterscheiden.

1. Das Kunstprojekt
Kurz nach Beginn des Schuljahrs, meist noch vor den Herbstferien, ziehen sich die beiden Unterstufenkurse mit unserem Künstler an einen schönen Ort zurück, um dort Land-Art-Projekte zu realisieren und erlebnispädagogische Erfahrungen zu sammeln. Dass die Verpflegung und hauswirtschaftliche Versorgung von den Studierenden geleistet wird, trägt als wichtiges sozialpädagogisches Element zur Gruppenbildung bei.

2. Das Berufskolleg als Theater und Zirkus
Einmal im Jahr kommen ein professioneller Schauspielerin und Clown sowie ein Fachmann für Akrobatik und Jonglage zu uns ins Berufskolleg. Eine Woche lang arbeitet sie mit den beiden Oberkursen etwa 6 – 8 Stunden pro Tag. Jeder entscheidet sich: entweder Akrobatik oder Clownerie. Bei den Clowns geht es oft zunächst darum, sich zu trauen, Reserven zu überwinden, Sprache, Mimik und Körper etwas „machen zu lassen“, was sonst nicht passiert. Beweglichkeit in ganz vieler Hinsicht kann erworben werden.

3. Die Medizinisch-Pädagogische WocheIn der ersten Woche nach Weihnachten findet seit 1997 die medizinisch-pädagogische Woche statt. Für eine Woche gibt es keinen Unterricht, es findet vielmehr eine Tagung statt, an der alle Studierenden und zahlreiche Gäste teilnehmen. Im Laufe der Jahre hat sich ein Kreis von Ärzten, Therapeuten, Heilpädagogen Erziehern und Dozenten gebildet, der diese Tagung plant und durchführt. Jedes Jahr gibt es ein Rahmenthema (2014 „Mit Kopf, Herz und Hand – tätig sein im pädagogischen Alltag), zu dem Vorträge und Arbeitsgruppen angeboten werden. Auch die frei wählbaren künstlerischen Kurse erfreuen sich großer Beliebtheit.

4. Blockseminare für Anerkennungspraktikanten
Wie bereits angedeutet, führen wir für unsere Anerkennungspraktikanten neben der medizinisch-pädagogischen Woche drei einwöchige Blockseminare durch. Besonders im Hinblick auf das letzte Seminar ist es uns wichtig, dass die Studierenden Inhalt und Form weitgehend mitgestalten. Natürlich bringt die Praxiserfahrung eine Reihe „klassischer Fragestellungen“ hervor, wie man aber den im Anhang aufgeführten Plänen der letzten drei Jahre entnehmen kann, hat jeder Kurs sein „eigenes Programm“ entwickelt. Die Vorbereitungsgruppen hatten – unter vorab vereinbarten Bedingungen – auch die Möglichkeit, Gastdozenten zu engagieren, für Themen, die durch das Kollegium nicht abgedeckt werden konnten.