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Ausbildung jenseits des Lehrplans

„Was ich aus der Ausbildung für die Praxis mitgenommen habe? Ja, da sind natürlich Kenntnisse und einige Fertigkeiten, manches passt zuweilen, anderes kann ich noch nicht gebrauchen. Es ist eher so etwas wie die Erinnerung an ein gutes Lebensgefühl, an die Art, wie wir miteinander im Berufskolleg gelebt und gearbeitet haben. Daraus habe ich oft Kraft und Mut geschöpft, mich den nun ganz neuen Herausforderungen zu stellen.“ Soweit eine Ehemalige im Rückblick auf die Ausbildung. Eine andere sagt am letzten Schultag: „Es war ja eigentlich gar nicht so richtig Schule, eher so ein zweites Zuhause...“

Damit nahmen die beiden Bezug auf Formen des Zusammenlebens und der Zusammenarbeit, die für uns ein wesentlicher Aspekt der Ausbildung sind. Die Erzieherausbildung bedarf natürlich eines guten Unterrichts, eines an der beruflichen Wirklichkeit orientierten Lehrplans sowie einer sorgfältigen und intensiven Praxisbegleitung. Aber auch die Organisation des „Alltags“ im Berufskolleg ist für uns ein Aspekt von Ausbildung, z.B. im Hinblick auf Verantwortungs- und Handlungsfähigkeit sowie Verbindlichkeit, im späteren Berufsalltag unverzichtbare Basiskompetenzen. Diese entstehen jedoch weniger durch „Unterricht“, sondern müssen „real“ gelebt und erlebt werden, brauchen Erfahrungsräume. Im folgenden sei auf einige Aspekte unseres „Fachschulalltags“ verwiesen:

Cafeteria Das Berufskolleg verfügt über eine kleine, aber schöne Cafeteria (ca. 30 Plätze, Herd, Backofen, ...

Bibliothek In den vergangenen Jahren haben wir allmählich eine schon recht gut sortierte Bibliothek aufgebau...

Putzdienst Ein Haus von etwa 1.000 qm erfordert einen gewissen Aufwand, um es sauber und schön zu erhalten. ...

Aufnahme Es gehört zur Tradition unseres Hauses, dass die neuen Studierenden (in der Regel ein Gruppe von ...


Zurück zum Ausgangspunkt: „...Erinnerung an ein gutes Lebensgefühl, an die Art, wie wir miteinander im Berufskolleg gelebt und gearbeitet haben.“ Aus dem hier nur im Umriss Ausgeführten mag deutlich geworden sein, dass es möglich ist, durch die Organisation des „Schul-Lebens“ wesentlichen Zielen der Ausbildung reale Entwicklungsräume zu eröffnen. Einige der oben angedeuteten Kompetenzen lassen sich gewiss auch im Rahmen von Projekten auf anderen Feldern einlösen; derartige Formen der Unterrichtsorganisation gibt es auch in unserem Haus. Sie haben aber zuweilen einen Nachteil: es sind „high-lights“. Warum nicht das „Schulleben“ als Projekt (mit langer Laufzeit) verstehen? Dann wird die Schule zum Lebensraum, ein lebendiges Milieu, das einen „Sog“ für Initiative und berufsrelevante Kompetenzen entwickelt. Insofern also nicht „Ausbildung jenseits des Lehrplans“, sondern Handlungs- und Erfahrungsfelder für das im Lehrplan Veranlagte.

Cafeteria